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Wie viel Klassik braucht die Zukunft?

Haptische Markenerlebnisse

Warum Printmedien in der digitalen Transformation keinesfalls an Glanz verloren haben

Durch die Digitalisierung ist unsere Zeit so schnelllebig wie noch nie. Umso wichtiger ist es, diese knappe Ressource zielführend zu nutzen. Vor allem für Marken bieten sich in dieser Zeit wertvolle Chancen, sich stetig weiterzuentwickeln. Doch die Digitalisierung birgt nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen, denen sich die Markeninhaber und insbesondere Marketing und Vertrieb stellen müssen. In unserer täglichen Arbeit merken wir von REVOCIT, dass trotz dem unaufhaltbaren Drang nach Fortschritt und Wissensaufbau, gelernte Disziplinen wie die klassische Printkommunikation oftmals vernachlässigt – oder noch schlimmer verlernt – werden, obwohl sie einen Großteil der Identität einer Marke ausmachen können. Jedoch sind es oftmals genau diese Disziplinen, bei denen innovative Neuerungen warten. Obwohl die Stimmen der Digitalisierung aktuell immer lauter schreien, sollten Unternehmen diesen nicht blind folgen, sondern gelernte Kompetenzen wie einen Schatz behandeln. Denn klassische Medien ergänzen die digitalen Kanäle optimal, zeigen Wertschätzung und bauen eine emotionale Bindung zum Kunden auf.

„Das Medium ist die Botschaft.“ – Marshall Mc Luhan

Was der Medientheoretiker bereits 1967 zum Ausdruck brachte, ist für uns ein wesentlicher Bestandteil in der täglichen Arbeit. Wenn im Zeitalter der Digitalisierung noch Geschäftspost, Visitenkarten und Imagebroschüren, eingesetzt werden, sollte der Charakter der Marke auch auf den ersten Blick – und vor allem ersten Berührungspunkt – spürbar sein. Mit gekonnt eingesetzten Printprodukten kann das Markenerlebnis wirkungsvoll beeinflusst werden. Wie sich eine Marke haptisch anfühlt, lässt sich in der digitalen Kommunikation nicht abbilden. Daher setzen wir in der Markenführung auf die Sensorik. Medien wirken auf unsere Sinne und berühren unser gesamtes Sensorium. Durch die Ansprache des Tastsinns wird der Konsument auf einer weiteren emotionalen Ebene erreicht. Denn unserem Tastsinn kann man ein Empfinden für Wahrheit zusprechen. Man kann sich zwar versehen oder verhören aber niemals verfühlen. Die Haptik spielt bei der Entscheidung für eine Marke daher eine essentielle Rolle. Statistisch ist dies sogar bewiesen. Laut einer Studie sprang die Kaufquote um 40% nach oben, wenn Menschen animiert wurden das Produkt zu berühren. Biologisch ist das durch die Wirkungsweise unseres Gehirns zu erklären. Signale, die mehrere Sinne reizen, aktivieren das Gehirn. Sie erzeugen Aufmerksamkeit und erhöhen die Erinnerung, sodass das Gehirn mit jedem zusätzlich angesprochenen Sinn seine Aktivität verzehnfacht. Bei REVOCIT weiß man schon lange, dass sich ein starkes Markenbewusstsein durch das gekonnte Spiel mit den Reizen bildet. Seit 2006 entwickeln wir komplexe medienübergreifende Markenkonzepte, die technisch State of the Art sind. Dabei legen wir einen hohen Wert auf perfekt inszenierte und hochwertig veredelte Printmedien wie Geschäftsausstattungen, Imagebroschüren sowie Verpackungen und begeistern damit die Zielgruppe unserer Kunden. Durch die Kombination aus Form, Farbe, Material und Veredlungen wie Folienprägung, Blindprägung, Lacke und Stanzungen generieren wir ein mulitsensorisches Erlebnis und schaffen somit einen Mehrwert für unsere Kunden. Neben dem limitierten Format von quadratischen Displays, bieten Printprodukte unzählige Dimensionen, den Tastsinn anzusprechen. Sie bieten zusätzliche Reize, die im Gegenteil zur Einheitshaptik von Touchscreens von Smartphones, Tablets und Computermäusen aufmerksamer und vor allem länger wahrgenommen werden. Diese multisensorische Strategie ist Teil des Geheimnis der Emotionalisierung von Marken und hebt die Wahrnehmung aus der haptischen Vergleichbarkeit heraus. Denn bei den aktuellen Wearables fühlt der Verbraucher nicht die eigentliche Marke, sondern das Qualitätsbewusstsein der Gerätehersteller und die Haptik der Geräte, mit denen die Marke konsumiert wird.

Print kann das, was Digital nicht schafft – und umgekehrt

Der Umgang mit Ressourcen ist in den letzten Jahrzehnten zur anspruchsvollen Aufgabe geworden. Um Wegwerfprodukte wie Flyer oder Werbeprospekte zu reduzieren, setzen wir auf einen ausgewogenen Medienmix. Durch den Einsatz von Social Media können kurzweilige Inhalte schnell kommuniziert werden. Für die wertschätzende und nachhaltige Kommunikation setzen wir zusätzlich auf qualitativ hochwertige Printmedien. So kann nicht nur in puncto Nachhaltigkeit einiges bewirkt werden, sondern je nach Unternehmensziel können auch Online- und Offlinekanäle optimal ineinander greifen. Im Umkehrschluss bedeutet das für die Inhaber starker Marken, dass die seltener gewordenen Printmedien überzeugen müssen. Dabei müssen Marken über alle Touchpoints hinweg möglichst das gleiche Look-and-feel aufweisen. Um sich dieser Herausforderung zu stellen und die benötigte Stringenz über alle Disziplinen hinweg zu gewährleisten, hat sich ein regelmäßiger Kreativtag in unserer Agentur bewährt. So können die Möglichkeiten des Markenausdrucks über alle Kanäle hinweg erläutert und gegenseitig Wissen aufgebaut werden. Designer der Printmedien begeben sich hierbei in den Austausch mit der Digital-Unit und arbeiten heraus, wie die Medien ressourcenschonend und zielführend in den jeweiligen Kanälen eingesetzt werden können. Denn nur eine ganzheitliche Strategie schafft ein umfassendes Markenbild.

EinPRÄGsame Markenerlebnisse

Wer realisierbare Konzepte entwickeln und Druckprodukte gekonnt einsetzen möchte, muss auch fundierte Kenntnisse über Druck, Material und Veredelungstechniken besitzen. Unsere Designer sind mit den Materialien und technischen Möglichkeiten bestens vertraut und können somit dem Charakter einer Marke mit gekonnt in Szene gesetzten Druckveredelungen Ausdruck verleihen. Um Kunden professionell beraten und mit neuen Innovationen beliefern zu können, stehen wir im engen Kontakt mit Experten wie der Gmund Papier GmbH und der LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG. Als führendes Innovationsunternehmen für Dünnschichttechnologie entwickelt KURZ Produkte, die unseren Printmedien das perfekte Finish verleihen – und das mit brillanten Prägefolien für attraktive Oberflächen. Das weltweit agierende Unternehmen arbeitet an immer raffinierteren Möglichkeiten für die Druckveredelung und Endverarbeitung von Printmedien und ist Trendsetter im Bereich der Heißfolienprägung.

„Wir freuen uns über den Austausch mit REVOCIT, denn wir stehen gern in Kontakt mit Designagenturen, die uns direktes Feedback der Verbraucher liefern. REVOCIT erzielt mit unseren Prägefolien optische und haptische Erlebnisse, die Marken unverwechselbar machen und ihnen entscheidenden Mehrwert verleihen“, so KURZ.

Wir sind glücklich, dass es trotz der lauten Stimmen der Digitalisierung Unternehmen gibt, die innovative Produkte entwickeln, die wir nutzen können um Marken aufzuwerten. Dabei freuen wir uns über die immer inspirierenden Materialien, die wir mit unseren Druckereien zu einzigartigen Markenerlebnissen verarbeiten. Dazu gehören auch die erstklassigen Papiere der Firma Gmund Papier. Seit über 180 Jahren steht das Unternehmen für fortschrittliche und nachhaltige Papierkultur.

„Wir begrüßen es natürlich sehr, dass REVOCIT bei der Printkommunikation für die Kunden auf Gmund Papier vertraut. Durch schier unerschöpfliche Kombinationsmöglichkeiten aus Farbe, Struktur und Material bieten wir über 100.000 Papiervarianten an. Unsere Designkompetenz verhilft den Marken zu einem echten Mehrwert, denn das Naturpapier ist nicht nur Träger von Botschaften, sondern unterstützt das jeweilige Produkt mit seinen individuellen haptischen Eigenschaften. So ist das Papier oftmals das entscheidende Differenzierungsmerkmal und löst einen Kaufimpuls beim Konsumenten aus“, so Gmund Papier.

Print war noch nie so wichtig wie in Zeiten der Digitalisierung

Dass Print in der digitalen Transformation keineswegs an Bedeutung verloren hat, beweist eine europaweite Umfrage von Two Sides und Toluna: 80 % der Konsumenten lesen lieber auf Papier als am Bildschirm. 74 % bevorzugen die Haptik von Papier gegenüber anderen Medien. Print ist also noch lange nicht tot. Gemeinsam mit Römerturm, Gmund Papier und KURZ sind wir fit für die Zukunft, wenn Printmedien dank ihrer fühlbaren Glaubwürdigkeit in unserer optisch überreizten und digitalen Welt für unverfälschte multisensorische Markenerfahrungen stehen.